Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
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Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
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Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten
Sanierung Münchener Str Ingolstadt, Beyer und Dier cubus33 Architekten

Beschreibung

Fertigstellung

2003

39 Wohnungen Sanierung
ca. 2.410 m2 Wohnfläche

Bauherr

Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt Direktbeauftragung

Mitarbeit

Christian Paulus

39 Wohnungen Sanierung
Münchener Straße 64-76 Ingolstadt

Prolog

Die Häuser Münchener Straße 64-76 sollten in einem ähnlichen Duktus saniert werden, wie die der Münchener Straße 78-92. Im Verlauf der Planung stellten sich jedoch zu den architektonischen Unterschieden bald heraus, dass auch die innere Struktur völlig andere Reaktionen erforderte. So waren in den Häusern 78-92 die Sanitär- und Küchenräume durchgehend zur Gartenseite orientiert, nun jedoch teilweise neben ablesbaren Treppenhäusern zur Münchener Straße hin. Diese Räume sollten jedoch in beiden Bauabschnitten keine Außenläden bekommen, der Sichtschutz wurde innen geschaffen. Ferner wirkten die Baukörper der Häuser 64-76 durch geschwungene Giebel und eingestellte Treppenhaustürme schon in der Substanz sehr viel differenzierter, so dass wir anstelle zusätzlich belebender Elemente eher reduzierend in die Fassade eingegriffen haben.

Die städtebauliche Interpretation

Die atmosphärische Wirkung

Entlang der Münchener Straße sollten sich die Häuser stattlicher präsentieren und so haben wir die Zuordnung der Fassade im 2.OG vom Dach zur Fassade vorgenommen. Auch diese Gebäude bekamen ein Wärmedämmverbundsystem, allerdings wurden die Läden in Nischen so angeordnet, dass die ebenfalls den dominanten Fassadenanteil begünstigten. Lediglich das Spiel zwischen offenem und geschlossenem Laden stört die strikte Ordnung durch farbige Akzente.
In den älteren Teilen der Siedlung hatten die Häuser neben der opulenteren Erscheinung größtenteils auch bereits Balkone, was im Südteil ja nicht der Fall war. Auf diese vorhandene Balkonsystematik war zu reagieren, da die Häuser 64-76 diese eben nicht hatte. Außerdem war hier auch bei den Sanierungen bereits dazu übergegangen worden den Mietern des Erdgeschosses einen Zugang zum Garten zu schaffen. Somit war unser Ansatz aus dem Südteil, von den in den Freibereich gestellten Balkonen nicht übertragbar. Vielmehr haben wir dem Gebäude auf der Gartenseite eine klare Differenzierung von den durchgehenden Balkonen im zweiten Obergeschoss über die Schwalbennester im ersten Obergeschoss zu Außentreppen und kleinen umschlossenen Hofgärten gegeben.

Die ökologische Konzeption

Bautechnisch war dieser Bauabschnitt der schwierigste Bestand. Zu den Schäden des zweiten Weltkrieges kamen Setzungsschäden, da die Gebäude mit Hochparterre und nur sehr geringen Kellertiefen errichtet wurden und wir entlang der Gartenseite mit einer Sandlinse zu kämpfen hatten. Nur durch partielle Unterfangungen ließ sich dieses Problem lösen. Zudem mussten wir einen Giebel vollständig abtragen und neu aufbauen.

Preise

Arbeitsgruppe KOOPERATION GdW-BDA-DST
Deutschen Bauherrenpreis 2007/2008 (Sanierung) – Engere Wahl
„Hohe Qualität – tragbare Kosten“
Sanierung – Wohnhaus – Ingolstadt-Prinzenviertel – Münchener Str. 64-72, 74-76,
39 Wohneinheiten sozialer Wohnungsbau zur Vermietung
für die Gemeinnützige Wohnungsbau-Gesellschaft Ingolstadt